Weihnachten war wunderschön und sehr lehrreich. Einige, die über längere Zeit im Ausland waren, werden vielleicht verstehen, was ich meine. Noch Wochen bevor Weihnachten vor der Tür stand hätte ich weinen können, nur daran zu denken nicht daheim in Deutschland zu sein. Noch ein paar Tage vor Weihnachten wusste ich nicht wo ich feiern werde, ich hatte mehrere Einladungen von Familien, konnte mich aber nicht mit der Idee anfreunden inmitten einer anderen Familie zu feiern. Mit 2 Freunden aus meinem Büro bin ich dann nach Tecate, das direkt an der Grenze in die USA liegt und wo eine neue Einrichtung von YWAM ist, gefahren. Dort feierte die Jüngerschaftsschule aus Ensenada, die im Moment am Laufen ist, Weihnachten und ich mit Ihnen. Am 24. Dez haben wir nichts ausser Ausruhen gemacht, Abends ist ein Teil der Gruppe in eine Gemeinde gegangen in welcher sie Lieder sangen, Dramas aufführten und Zeugnisse erzählten. Danach gab es ein Essen in der Gemeinde zu dem wir eingeladen wurden. Das war mein Weihnachten. Am nächsten Tag gab es für die in der Schule morgends Geschenke und Abends ein grosses Abendessen mit Truthahn und vielem mehr. Dieses Jahr ist mir einiges klar geworden: Ich hatte immer Heimweh bekommen oder war traurig, wenn ich daran dachte, etwas nicht so wie immer zu machen, zum Beispiel Weihnachten oder Silvester anders feiern zu müssen. Doch Gott hat mein Denken total gewendet.
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