Sonntag, 31. Januar 2010
Regen, Trauer, Happyness
Die letzten 2 Wochen hatte es im Norden von Mexiko schrecklich gestürmt und geregnet. Was das für die Menschen bedeutet, die in bedauerlichen Umständen leben, kann man sich kaum vorstellen. Stell dir vor, du lebst in einem selbst zusammengebasteltem "Etwas", gebaut aus Karton, mit Planen überdeckt, der den Wind und Regen wenigstens etwas zurückhält. In dieses Gebilde passt kaum ein Bett und ein Tisch. Mit vielen Decken kuschelst du dich so gut es geht mit deinen 5 Kindern und deinem Ehepartner ins Bett, während der Regen gegen die Plane trommelt und der Wind das Tuch umherwirbelt, das die "Eingangtür" darstellt. Der Boden ist kühl und nass, an vielen Stellen purer Matsch. Deine Kinder husten und keuchen und du frägst dich was denn der morgige Tag bringt und hoffst dass die Sonne durch die dicke Wolkendecke bricht und dir etwas mehr Wärme schenkt....
Letzte Woche an einem dieser stürmigen Tage machten sich um die 40 Helfer von YWAM auf, um einer Familie Planen für ihr Haus, Kleider für Wärme und warmes Essen für ihren Magen zu bringen. Oben genanntes Szenario ist genau diese Familie. Während unseres Einsatzes konnten wir viele andere Familien mit warmem Essen, Kleidern, Spielzeug und Planen beschenken. Auch wenn 3 unserer Autos im Matsch stecken blieben, hatten wir eine super Zeit mit den Leuten aus dieser Gegend. Genug geredet, hier habt ihr ein paar Bildchen:











Letzte Woche an einem dieser stürmigen Tage machten sich um die 40 Helfer von YWAM auf, um einer Familie Planen für ihr Haus, Kleider für Wärme und warmes Essen für ihren Magen zu bringen. Oben genanntes Szenario ist genau diese Familie. Während unseres Einsatzes konnten wir viele andere Familien mit warmem Essen, Kleidern, Spielzeug und Planen beschenken. Auch wenn 3 unserer Autos im Matsch stecken blieben, hatten wir eine super Zeit mit den Leuten aus dieser Gegend. Genug geredet, hier habt ihr ein paar Bildchen:
Donnerstag, 28. Januar 2010
Mittwoch, 13. Januar 2010
Update! Zona Norte Tijuana
Jeden Mittwoch nach dem Abendessen fahren wir in die Stadtmitte Tijuanas, dorthin, wo viele sich nicht hintrauen. Bar neben Bar, alle 2 Meter steht eine Prostituierte, Drogenhandel-und Konsum steht an der Tagesordnung, Eltern die ihre Kinder verkaufen. Dunkelheit, wohin man schaut. Armut. Hilfslosigkeit.Lügen. Der spirituelleDruck is spürbar. Bevor wir losfahren beten wir. Auf der HInfahrt beten wir. Wenn wir dort sind und heimkommen, beten wir. Für Schutz, die Menschen, die ganze miserable und gefährliche Situation.
Wir laufen durch die Strassen, laufen an den hunderten von Prostituierten vorbei, schenken ihnen eine Blume, laufen weiter, betend, bleiben an den Kreuzungen stehen.
Alle paar Wochen suchen wir uns einen anderen Ort, an dem wir heisse Suppe und Brot austeilen.Das machen wir, weil wir und nicht immer an der selben Stelle aufhalten können, zu unserem Schutz.
Die Menschen kennen uns. Entweder lieben oder hassen sie uns.
Wir singen Lobpreis-Lieder. Lieder des Lichts. Licht für die Dunkelheit. Licht für die Menschen in der Dunkelheit. Die Stimmung scheint schon nicht mehr so bedrückend. Aber viele der Menschen laufen vom Licht davon, denn im Licht wird ihr Leben aufgedeckt, alles aufgedeckt. Nur mutige Menschen, meist solche die am Ende ihrer Hoffnung sind, laufen zum Licht, denn dort sehen sie Hoffnung.
Man muss keine Prostituierte, kein Drogenabhängiger, oder Obdachloser sein, um das Licht zu sehen und hinzulauffen...... denk darüber mal nach.......
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